Informationen für Fachpersonal
Hier finden Sie umfassende Informationen, hilfreiche Materialien und nützliche Downloads rund um die Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Rendsburg-Eckernförde.
Die Inhalte richten sich an Fachkräfte, die schwerkranke und sterbende Menschen begleiten und in der Palliativmedizin tätig sind.
Übersicht der Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Informieren Sie sich über aktuelle Kurse, Seminare und Qualifizierungen im Bereich Palliativmedizin, Palliativpflege und Palliativ Care im Kreis Rendsburg-Eckernförde.
Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleitende
Thema: Hospiz und Palliativstationen
Sterben, Tod und Trauer gehören zu den existenziellsten Erfahrungen des Menschseins.
Für Auszubildende in der Pflege können diese Begegnungen tief bewegend, manchmal auch überfordernd sein. Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Praxisanleitende, die Auszubildende in z.B. insbesondere in Hospizen und auf Palliativstationen begleiten.
Ziel ist es, die Teilnehmenden für die besondere Rolle der Anleitung in diesen sensiblen Settings zu stärken. Die Fortbildungsreihe schafft Raum für Austausch, Selbstreflexion und für das gemeinsame Erarbeiten tragfähiger Haltungen in einer Pflege, die den Menschen in seiner Ganzheit sieht.
Fortbildung für Fachpersonal, Trauerbegleiter*innen und Umfeld von Sternenkindeltern
Der Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft oder rund um die Geburt ist eine tiefgreifende Erfahrung, bei der eine einfühlsame und fachlich sichere Begleitung wesentlich für den Trauerprozess sein kann.
Die Teilnehmenden setzen sich mit Haltung, Trauerprozessen, rechtlichen Fragen, Bestattungsformen und konkreten Begleitungsmöglichkeiten auseinander.
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus den Frühen Hilfen, der Gynäkologie und Geburtshilfe, Hebammen, Seelsorgende, Bestatter*innen sowie alle, die beruflich mit Schwangeren und werdenden Eltern arbeiten.
Veranstalter VESH Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister Schleswig-Holstein e.V.
Weitere Informationen Sternenkinder gut begleiten
Hospizlich-palliative Veranstaltungen am Abend
Die Landesorganisationen der Hospiz- und Palliativversorgung laden herzlich zur neuen digitalen Veranstaltungsreihe „Hospizlich-palliative Veranstaltungen am Abend“ ein.
Die Reihe widmet sich aktuellen, fachlich relevanten sowie gesellschaftlich bedeutsamen Themen der Hospizarbeit und Palliativversorgung.
Die kostenfreien Online-Vorträge finden via Zoom statt und richten sich – je nach Veranstaltung – an unterschiedliche Zielgruppen aus Praxis, Ehrenamt, Versorgung, Beratung und interessierter Öffentlichkeit.
Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.hpv-am-abend.de
Termine für 2026
Mittwoch, 27. Mai 2026 | 18:00 bis 19:00 Uhr
Mit Kindern und Jugendlichen über Sterben und Tod sprechen und sie in ihrer Trauer begleiten
Referentin: Elke Peters
Referentin beim Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen sowie Trauerbegleiterin
Mittwoch, 17. Juni 2026 | 18:00 bis 19:00 Uhr
Versorgungsformen in der Hospizarbeit und Palliativversorgung
Referent: Sebastian Pietschek
Fachkraft Palliative Care, gerontopsychologische Fachkraft und Pflegedienstleitung
Mittwoch, 9. September 2026 | 18:00 bis 19:00 Uhr
„Ich könnte das ja nicht.“ – Menschen am Lebensende ehrenamtlich begleiten. Einblicke in die Praxis
Referentin: Anja Wulf
Diplom-Sozialpädagogin und Koordinatorin im Ambulanten Hospizdienst Husum und Umgebung e.V.
Mittwoch, 11. November 2026 | 18:00 bis 19:00 Uhr
Assistierter Suizid – Worum es geht. Und worum nicht.
Referentin: Judith Kohlstruck
Evangelische Theologin und leitende Koordinatorin der Hospizarbeit am Universitätsklinikum Essen
Mittwoch, 9. Dezember 2026 | 18:00 bis 19:30 Uhr
Spiritualität – Suche nach Sinn
Referentin: Karin Scheer
Evangelische Pastorin und Koordinatorin der Hospizarbeit am Universitätsklinikum Essen
Netzwerkpartner*in werden
Die Hospiz- und Palliativversorgung lebt von guter Zusammenarbeit und einem starken Netzwerk.
Gerne laden wir Sie ein, Teil unseres Netzwerks zu werden und sich aktiv einzubringen.
Mit der beigefügten Kooperationsvereinbarung schaffen wir eine verbindliche Grundlage für Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Weiterentwicklung – immer mit dem Ziel, schwerkranke Menschen und ihre Zu- und Angehörigen bestmöglich zu begleiten.
Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit im Netzwerk haben, freuen wir uns sehr über Ihre Rückmeldung.
Für Fragen oder ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Hier stellen wir Ihnen die Kooperationsvereinbarung zum Ausdrucken zur Verfügung.
Die HOPAN-Studie – bessere Vernetzung in der Hospiz- und Palliativversorgung
Die HOPAN-Studie der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht bundesweit die Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung und zeigt, wie gut regionale Netzwerke zusammenarbeiten.
Ziel der Studie ist es, die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen zu verbessern, regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke sichtbar zu machen und Empfehlungen für eine verlässliche, wohnortnahe Versorgung zu entwickeln.
Die Ergebnisse zeigen, welche Faktoren eine gute Versorgung stärken – etwa klare Kommunikation, gemeinsame Standards und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure.
Gleichzeitig macht die Studie deutlich, wo Netzwerke Unterstützung brauchen, zum Beispiel bei ihrer Bekanntheit oder beim Gewinnen neuer Partner.
Für Patientinnen, Patienten und Angehörige bedeutet das: bessere Orientierung, stärkere Strukturen und eine Versorgung, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase verlässlich begleitet.
Hier finden Sie den Flyer zur HOPAN Studie
Hier finden sie den LINK zur Publikation

Ergebnis der HOPAN-Studie – kurz zusammengefasst
Die HOPAN-Studie zeigt: Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland sind wichtige Stützen für eine gute Versorgung schwerkranker Menschen. Gleichzeitig stehen viele Netzwerke vor ähnlichen Herausforderungen.
Zentrale Ergebnisse:
Bekanntheit fehlt: Viele Netzwerke sind in der Öffentlichkeit und sogar bei Fachkräften zu wenig bekannt.
Unterschiedliche Standards: Es gibt große Unterschiede in Qualifikation, Strukturen und Arbeitsweisen der Netzwerkpartner.
Partnergewinnung schwierig: Neue Akteure für die Netzwerkarbeit zu gewinnen, gelingt nur mit viel persönlichem Engagement.
Gute Praxis: Erfolgreiche Netzwerke setzen auf regelmäßige Kommunikation, transparente Abläufe, persönliche Ansprache sowie attraktive gemeinsame Angebote und Fortbildungen.
Fazit:
Die Netzwerke leisten wertvolle Arbeit, brauchen aber stärkere Sichtbarkeit, klare Strukturen und verlässliche Ressourcen. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse, um regionale Hospiz- und Palliativversorgung weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit langfristig zu stärken.




