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Aufnahme in einem Hospiz - Kopie

Wie erfolgt die Aufnahme in ein stationäres Hospiz?

Informationen für Betroffene und Angehörige im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Wenn eine schwere Erkrankung weit fortgeschritten ist und eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich oder nicht ausreichend ist, kann ein stationäres Hospiz ein guter Ort sein. 

Hospize begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase und stellen die Lebensqualität in den Mittelpunkt.

 

Diese Seite informiert darüber, wann eine Aufnahme möglich ist, wie der Weg ins Hospiz aussieht und wer unterstützt.

 


Wann ist eine Aufnahme in ein Hospiz möglich?

Eine Aufnahme in ein stationäres Hospiz kommt in Frage, wenn:

  • eine nicht heilbare Erkrankung vorliegt

  • die Erkrankung weit fortgeschritten ist

  • eine Heilung nicht mehr möglich ist

  • eine Versorgung zu Hause nicht mehr gelingt oder nicht gewünscht ist

Im Hospiz geht es nicht darum, das Leben zu verlängern, sondern darum, Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu geben und ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

 

„Ankommen dürfen – mit allem, was ist.“

 


Wie läuft die Aufnahme ab?

Der Weg in ein Hospiz beginnt meist mit einem Gespräch. Dieses kann gemeinsam mit:

  • der Hausärztin oder dem Hausarzt

  • dem Krankenhaus

  • einem ambulanten Palliativdienst

  • oder direkt mit dem Hospiz

geführt werden.

 

Für die Aufnahme wird eine ärztliche Bescheinigung benötigt. Außerdem muss die Krankenkasse zustimmen. Das Hospiz unterstützt bei den notwendigen Schritten und berät zu den nächsten Abläufen.

Wenn ein Platz frei ist, wird gemeinsam ein Aufnahmetermin vereinbart.

 


Welche Rolle spielen Angehörige?

Angehörige und nahestehende Menschen sind ein wichtiger Teil der Begleitung. Sie werden:

  • von Anfang an mit einbezogen

  • informiert und unterstützt

  • entlastet in einer schweren Zeit

     

Auch für Gespräche, Fragen oder einfaches Dasein ist Raum. Viele Hospize begleiten Angehörige auch über den Tod hinaus.

 

Wenn Sie unsicher sind, welcher Weg der richtige ist, scheuen Sie sich nicht, Beratung in Anspruch zu nehmen. 

Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen.

 

Begleitet sein – getragen bis zuletzt.“

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